Marmonr Dorf Zee Al-Ain

Als wir von Taif losfuhren war das Wetter ja noch ok! Aber je weiter wir in die Berge(2500 Meter) kamen desto garstiger wurde es. Unten am Rotenmeer ist es warum und die Luftmassen ziehen in die Berge was zu dem uns Schweizer ja bestens vertrauten, nassen Nebel führt. Kaum 10 Meter weit konnten wir sehen und die Wassermassen überfluteten die Strasse. Aber wir schafften es zu unserem Stellplatz auf nur noch ca 800 Meter. Es regnete auch hier aber es war schwül-warm. Das Marmordorf ist 400 Jahre alt und zeigt wie die Menschen traditionell perfekt mit der Natur gelebt haben. Den Namen bekam das Dorf von der Quelle die die üppige. Vegetation rund um den Hügel versorgte und den Menschen Wasser und Nahrung gab.

Unterwegs nach Taif

Unsere Reise führt uns wieder ins Landesinnere in die Berge. Die Saudis verbringen hier in Taif oft im Sommer Zeit weil es hier nicht so heiss ist. Wir sehen immer wieder hoch auf einem Hügel Residenzen. Die Strasse nach Taif ist wunderschön eine gut ausgebaute Passstrasse und fast kein Verkehr. Wir genossen die Fahrt sehr. In Taif angekommen platzieren wir unser Auto und können gerade noch den Sonnenuntergang geniessen.

Jeddah Tor nach Mekka

Jeddah, die liberalste Stadt Saudi Arabiens. Viele Pilger kommen hier im Hafen oder Flughafen an und fahren danach mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Mekka um eine der fünf Säulen des Islam zu erfüllen, die Hadsch. Mekka bleibt für Nichmuslime gesperrtIn Saudi Arabien beginnt das Leben erst Nachmittags zwischen 16 und 17 Uhr aber es dauert bis weit nach Mitternacht. Nur so lassen sich die hohen Temperaturen im Sommer aushalten. Jetzt im Winter was für uns angenehmer Sommer ist bleibt aber diese Tradition bestehen. So fuhr uns der Bus ach erst am späten Nachmittag in die Innenstadt.In Jeddah zeigt uns unser Reiseführer Ali den Fischmarkt. Ich meinte die farbigen Fische seien nur unter Wasser so farbig anzusehen aber auf dem Markt faszinieren mich die Farben sehr. Danach Fahrt an der berühmten Küstenstrasse, der Corniche entlang zur Altstadt diese soll bis 2025 fertig renoviert sein. Jetzt sieht man schon Einiges wie schön das einmal aussehen wird. Um sechs Uhr wird der welthöchste Springbrunnen mit 320 Meter Höhe eingeschaltet. Das lassen wir uns nicht entgehen. 

Am Roten Meer

Unser Stellplatz liegt nicht direkt am Roten Meer! Es ist etwas schwierig so richtig an den Strand zu kommen. So werden wir morgen mit einem Boot hinausfahren um zu baden und schnorcheln. Leider ist Regen angesagt, übrigens der einzige Tag diese Woche und genau da sind wir da! Haber wir können ja noch hoffen. Das Wasser ist jedoch soll angenehm warm sein und wir sind ja sowieso unter Wasser. Beim Stellplatz lud uns der Chef zu arabischem Kaffe (der aus nur leicht gerösteten Kaffeebohnen mit vielen Kräutern hauptsächlich Kardamom besteht. 

Medina

Medina ist neben Mekka der zweitwichtigste Ort im Islam. Wir waren nicht sicher ob wir überhaupt die Stadt als Nichtmuslimen besuchen dürfen. Aber es hat geklappt. Wir Frauen mussten allerdings lange Kleider und das Kopftuch tragen. In die Nähe der Prophetenmoschee durften wir nicht so nur ein Bild aus dem Internet. Wir besuchten den Berg Uhud, wo die Schlacht im März 625 zwischen einer Armee und einer kleinen muslimischen Gemeinde. Danach besuchten wir die Moschee der zwei Gebetsrichtungen. Zuerst wurde Richtung Jerusalem gebetet. Mohammed hatte eine Offenbarung so wechselte er die Richtung gegen Mekka.

Bei den Kamelen und Elefanten

wir stehen hier in Al Ula auf einer Farm mit Datteln und Kamelen. ein sehr schöner Stellplatz. Mit einem Mietauto machen wir einen Ausflug zum Elefantenrock und am frühen Morgen besuchte ich die Kamele auf der Farm. Die sind sehr gut erzogen und haben mir aus der Hand gefressen und auch nicht gespuckt.

Al Ula

Al Ula hat etwas Geheimnisvolles, mitten in einer prächtigen Landschaft, ein Tal mit Palmenwälder. Rechts und links die Sandsteinfelsen. Wir besichtigen die Gräber der Nabotäer, wie auch in Petra. 

Unterwegs

Wir fahren weiter ins Landesinnere vom Wadi Dissah nach Al Ula. 280 Kilometer durch eine tolle Landschaft die uns manchmal ans Monument Valley erinnert.

The. natural jewel of Saudi Arabia

Wadi Qaraqir - Dissah, The natural jewel of Saudi Arabia, ein 15km langer Canyon schlängelt sich durch ein Sandsteingebirge ca 80km südlich der Stadt Tabuk. Es blieb lange ein gut gehütetes Geheimnis bis eine Strasse gebaut wurde. Mit Jeeps durften wir diese Wunderwelt bestaunen. Für uns war das ein ganz besonderes Erlebnis, dass noch nicht viele Touristen gesehen haben.

 

Saudi Arabien

Geplant war, am Stefanstag über die Grenze nach Saudi Arabien zu fahren. Aber am 24. Dezember, wir sassen gerade gemütlich mit der ganzen Gruppe beim Weihnachtsessen als die Nachricht kam, dass die Grenze von Jordanien hier in Aqaba morgen Abend für 46 Tage wegen Umbau geschlossen werden sollte. Es kam Hektik auf! Am nächsten Morgen früh fuhren wir von Petra los Richtung Grenze. Danach ging die Warterei los! 2 Stunden dauerte es bis wir aus Jordanien heraus waren und noch einmal 5 Stunden bis wir in Saudi Arabien waren. Die Grenzer waren alle sehr nett aber das Ganze dauerte und dauerte. Wir wurden sehr gründlich kontrolliert. Keine Waffen, keine Drogen und kein Alkohol: Es war bereits dunkel als wir kurz nach der Grenze einen Platz zum schlafen fanden. Aber zuerst mussten noch SIM Karten gekauft werden. Wir mussten eine Covid App herunterladen. Ohne diese darf man sich nicht bewegen. Kurz nach 11 Uhr war auch das erledigt und wir konnten schlafen gehen. Am nächsten Tag erkundigen wir die kleine Grenzstadt Hagl und waren überrascht wie sauber hier alles ist im Gegensatz von Jordanien.

Little Petra

Sig el-Barid besser bekannt unter dem Namen Klein Petra. Es liegt wenige Kilometer nördlich der Nabatäerstadt Petra. Der ehemalige Karawanenplatz auf der Handelsroute zwischen Mittelmeer und Rotem Meer kann als Vorort von Petra betrachtet werden. Die schmale Schlucht am Eingang konnte mit einer Türe verschlossen werden. Es befinden sich zahlreiche Höhlen, Kanäle und Zisternen hier. Zahlreiche Treppen führen nach oben, vermutlich zu Kult- und Opferplätzen.

Petra

Petra: Die Hauptstadt der Nabatär 1. Jahrhundert vor Christus. Der Reichtum der Stadt kommt vom Handel mit Weihrauch, Myrrhe und Gewürzen. Die Römer eroberten die Stadt und im Jahre 363 nach Christus zerstörte ein Erdbeben die Stadt. Wahrscheinlich war das der Grund warum die Stadt aufgegeben wurde. Es sind aber bereits 10'000 Jahre früher gab es Spuren was die grossartigen Schätze zeigen. Durch eine 2km langen Schlucht kommt man zu einer grossen Öffnung mit dem berühmten Schatzhaus.

Am Toten meer

Das Tote Meer wird eines Tages verschwunden sein es verliert jedes Jahr einen Meter an Tiefe. Der Das Wasser wird im Jordantal für die Bewässerung der Kulturen gebraucht. Es fliesst immer weniger Restwasser ins Tote Meer. Wir konnten auf den Salzkrusten herumlaufen. Danach machten. wir eine Wanderung durch ein Seitental des Toten Meeres, das Wadi Numeira. Fast eine Stunde sind wir gewandert bis uns der kleine Wasserfall stoppte.

Antike Stadt Gerasa

Weiterfahrt nach Jerash(wie die antike Stadt heute heisst) Auf dem Weg besichtigen wir die Burg Nasr al-Azrag. In Jerash angekommen dürfen wir im Besucherzentrum unsere Autos parkieren. Von unserem Fenster sehen wir direkt das Hadrianstor. Bis ins 1. Jahrhundert war Gerasa eine unbedeutende Stadt. Erlebete unter römischer Herrschaft einen schnellen Anstieg. Heute können die gut erhaltenen Ruinen besichtigt werden und sind eine der touristischen Hauptattraktionen Jordaniens. Auf dem Bild der Hadriansbogen, er wurde 2008 aufwendig restauriert. Der Bogen wurde 129/130 zu Ehren des Kaisers Hadrian, als dieser die Stadt besuchte gebaut. Bei dichtem Nebel besuchten wir auch noch die Burg in Aljon, eine in islamischer Militärarchitekur gebaute Burg

Wüstenschlösser

Mosesberg (Berg Nebo)

Wüstenschloss Qasr Al-Kharana, eines der best erhaltenen Wüstenschlösser Jordaniens. Es wurde im 7. Jahrhundert gebaut und diente als Karawanserei. Das zweite Schloss Qusair Amra, bedeutet kleines Schloss und ist ein kleines Jagdschloss in der jordanischen Wüste. Darin befinden sich sehr guterhaltene Fresken. Die Farben wurden auf den noch feuchten Verputz aufgetragen und so sind trotz heisser und feuchter Luft die Bemalungen erhalten geblieben. Auf dem Bild die Zisterne

Mosesberg, Berg Nabo, der 808 Meter hohe Berg mit der tollen Aussicht ins Jordantal und zum toten Meer. Hier, so steht es in der Bilbel, stand Moses und durfte einen Blick in das von Gott versprochene Land schauen. Er selber starb bevor das Volk Israel bei Jericho das Land betrat. Der Ort ist sehr gepflegt von Franziskaner Mönchen. Danach besuchten wir eine Kunsthandwerker Werkstatt wo nach den alten Vorbildern Mosaike für die Touristen hergestellt werden. Leider fehlen diese Touristen zur Zeit natürlich. Für uns ist dieses Fehlen natürlich von Vorteil, die Orte können wir fast alleine besichtigen.

Madaba, die Stadt der Mosaike

Die etwa 35km südlich von Amman gelegene sehr orientalische Stadt Madama. Von den Morbider gegründet, später unter nabatäischer Herrschaft und 106 nChr. ein Teil des römischen reiches. Einzigartig ist das Mosaik mit der Landkarte von Palästina.

Wadi Rum

Das auslösen unseres Wohnmobils hat gut geklappt wenn es auch etwas lange gedauert hat bis alle Papiere in Ordnung waren. Nachdem wir Gas, Wasser und Lebensmittel an Bord genommen haben ging es an unsere erste Station, dem Wadi Rum, ein in tausenden von Jahren entstandene Wüste mit Bergen und Täler Schon Laurence von Arabien hat für die Wüste geschwärmt. Mit Jeeps fuhren wir durch die Täler und machten immer wieder Fotostops. Übernachten können wir in einem Wüstencamp von denen es einige gibt. Allerdings sind die meisten Besucher Corona bedingt ferngeblieben.

Tagesausflug in dden Norden Jordaniens

Umm Qais, Eine römische Ausgrabung der Ruinen Gadara. Sie war die grösste Stadt des römischen Reiches in dieser Region. Alexander der Grosse eroberte die Region um 333vChr. 

Amman die Hauptstadt Jordaniens mit 4 Millionen Einwohner das heisst, fast die Hälfte aller Jordanier wohnt in der Hauptstadt. Wir besuchten die Zitadelle mit dem Herkulestempel.

Ankunft in Jordanien

Nach einer etwas turbulenter Zeit sind wir nun glücklich in Amman Jordanien im Hotel Mena Tyche eingecheckt. Unser Wohnmobil ist mit einem "Roll on Roll off" Schiff von Bremerhaven über Spanien, Malta, Suezkanal nach Aqaba gefahren. Wir dürfen es dort am 9. Dezember in Empfang nehmen.